T h e r a p e u t i n   f ü r   P s y c h o t h e r a p i e   n a c h   d e m   H e i l p r a k t i k e r g e s e t z

Sabine Hartung

Systemisches Coaching

Im systemischen Coaching werden vor allem die Beziehungen und Abhängigkeiten im System in dem Sie sich bewegen genau beleuchtet und analysiert.

Beispiel das System Arbeitsplatz:

Sie bewegen sich in dem Dreieck Person - Aufgabe/Ziel - Kontext. Die Leitfrage lautet: Wie kann eine bestimmte Person mit ihren spezifischen Fähigkeiten und einer entsprechenden Außenwirkung (Image) ein bestimmtes Ziel in ihren beruflichen Kontexten erreichen. Die Zielerreichung setzt voraus, dass Person, Aufgabe und Kontexte zueinander passen.
In beruflichen Kontexten setzt die Aufgabenerfüllung und Zielerreichung in der Regel die Übernahme einer beruflichen Rolle voraus. Diese stellt die Verbindung von Person und Aufgabe dar. Daraus lassen sich Fragen ableiten wie:

•    Wie passen Aufgabe und Zielsetzungen zu dieser Person mit diesen Motivationen und Kompetenzen?
•    Wie nimmt der Klient die Rollenanforderungen wahr und wie gestaltet er sie?
•    Welche Rollenanforderungen überschreiten die persönlichen Anpassungsmöglichkeiten des Klienten,
     z. B. Stressresistenz oder seine Werte?
•    Lassen sich Aufgaben und Zielsetzungen verändern bzw. Einstellungen, Motive und Kompetenzen?

(Coaching als Beratungssystem, Karin Martens-Schmid Hrsg., Economica Verlag,  Jürgen Linke S. 130)

Systemisches Coaching ist hilfreich bei folgenden Anliegen:


•    Weiterentwicklung der eigenen Führungspersönlichkeit
•    Steigerung der kommunikativen Kompetenz im Führungsalltag
•    Klärung und Entwicklung der persönlichen beruflichen Ziele
•    Klärung und Lösung von Problemen im professionellen Alltag
•    Bessere Stressbewältigung und effektiver Energieeinsatz
•    Bewältigung von inneren und zwischenmenschlichen Konflikten
•    Überprüfung der eigenen Handlungsmuster beziehungsweise Glaubenssätze